In Freiburg ist ein 74-jähriger Mann auf der Straße erstochen worden. Ein Tatverdächtiger wurde kurz darauf am Dienstagabend festgenommen, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in der baden-württembergischen Stadt sagte. Am Mittwoch teilte die Polizei zudem mit, dass der Tatverdächtige womöglich schon einmal einen Menschen mit einem Messer angegriffen hat. Dabei bezogen sich die Ermittler auf eine Tat vom vergangenen Sonntag. Der Verdächtige soll nahe der Innenstadt einem 29-Jährigen begegnet sein, und diesen dann urplötzlich mit einem Messer attackiert haben. Das Opfer wurde schwer verletzt, konnte sich aber retten. Der Tatverdächtige, ein 30 Jahre alter deutscher Staatsbürger, soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. Das Motiv und die Hintergründe des Tötungsdelikts vom Dienstag sind derweil weiterhin unklar. Die Tat ereignete sich Dienstagabend nahe einem kirchlichen Gemeindezentrum im Stadtteil Rieselfeld. Ein Zeuge hatte noch den Notruf gewählt. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte der leblos aufgefundene 74-Jährige nicht mehr gerettet werden. Sein Körper soll Stichwunden aufgewiesen haben. In welchem Verhältnis er zu dem Verdächtigen stand, ist unklar. Ein religiöses Tatmotiv schloss die Polizei nach ersten Erkenntnissen aus. Die „Bild“-Zeitung berichtet (verlinkt auf https://www.bild.de/news/inland/freiburg-mann-74-vor-gemeindezentrum-erstochen-6aa0de24181cb962d4888b34) , es habe zuvor am Gemeindezentrum einen Streit gegeben.